KURATORIUM SPORT & NATUR e.V.
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NEWS

 

Regelmäßig erscheint unser Newsletter mit einer Übersicht über relevante Themen, Novellen, und Initiativen.

 

Besonders Aktuelles aus dem Themenkomplex Natur und Sport finden Sie hier:

 

 

29.6.2016

NATURA 2000 NUN IM SAUSESCHRITT - KOMMT DENN DA DER SPORT NOCH MIT

Das Fundament des Netzwerks „Natura 2000“ der EU sind die Flora-Fauna-Habitat- (FFH) und die Vogelschutz-Richtlinie, es dient der Erhaltung zusammenhängender Lebensräume und ist seit 1992 ein sehr wichtiger Baustein für die Bemühung um die langfristige Sicherung der Artenvielfalt in Europa.  

Die Mitgliedstaaten der EU haben sich mit der Richtlinie verpflichtet, Gebiete für das Schutzgebietsnetz Natura 2000 auszuweisen, diese sollen grenzübergreifend vernetzt werden, um den Artenaustausch zu ermöglichen. Die Gebiete müssen nach der Ausweisung aber noch rechtlich geschützt und nach Plan gepflegt werden. Daran hapert es und gegen Deutschland ist ein Vertragsverletzungsverfahren der EU anhängig, denn für mehr als die Hälfte der FFH-Schutzgebiete in Deutschland fehlen noch sowohl der rechtliche Schutz als auch Maßnahmen zum Erhalt des Schutzstatus (sog. Managementpläne).

Die Länder sind nun vom Bund aufgefordert, sich Gedanken zu machen, ob Schutzgebiete nicht schneller als bislang geplant ausgewiesen und rechtlich geschützt und Managementpläne dann auch beschleunigend verabschiedet werden können.

Jetzt soll es schnell gehen – was können Musterverträge, Planungshilfen und Co.     für den Sport bedeuten?

In den Schutzgebietsverordnungen und Managementplänen für die einzelnen Gebiete wird festgelegt, welche Nutzungen unter welchen Bedingungen möglich, welche eingeschränkt oder sogar untersagt sind.

Entscheidend für die Akzeptanz der Verordnungen und sogar deren rechtliche Gültigkeit ist die frühzeitige Einbindung Betroffener, also auch des Natursports. Nach 24 Jahren drängt die Zeit, Deutschland muss seinen Verpflichtungen nachkommen, aber bitte nicht zu Lasten der Glaubwürdigkeit -  denn davon leben Naturschutz und Natursport.

Keine unbegründeten Vorabverbote und vereinfachten Managementplanungen

Auch wenn in einigen Bundesländern jetzt zum Teil schnelle standardisierte Empfehlungen für Verordnungstexte und Musterverträge ausgearbeitet werden, um den Unteren Naturschutzbehörden die Arbeit an und mit den Schutzgebieten zu erleichtern -  unbegründete Vorabverbote für das Betreten sind aber fehl am Platz! Pauschale Verbote für den Natursport sind nie angebracht und Reglementierungen sind Sache der späteren Managementplanung, dem Instrument, mit dem dann vor Ort mit allen Beteiligten eine Lösung gefunden wird.

Nur die konkret schutzgebietsbezogenen Managementpläne gewährleisten, so bereits in vielen Bundesländern, dass betroffene Interessen einbezogen werden und Beratungsgremien tätig sind.

Sollte die Managementplanung vereinfacht werden, ist die Gefahr groß, dass auch die Einbindung Betroffener „vereinfacht“ wird. Das wäre fatal – denn Natursport ist Partner des Naturschutzes und braucht offenen und fairen Dialog.

 

Viele gute Beispiele, dass eine Kompromissfindung in empfindlichen Lebensräumen sehr gut klappen kann, finden sich in der Broschüre  „Gemeinsam für Natur und Landschaft – Natura 2000 und Sport“.

3.6.2016

DAS BETRETENSRECHT DARF NICHT AUF DIE ROTE LISTE

Ein Standpunkt von Prof. Franz Brümmer, Vorsitzender des Kuratoriums Sport und Natur in der Ausgabe 119 des Infodienstes Sport schützt Umwelt des DOSB

 

Viele Sportaktive bewegen sich am liebsten in der freien Natur. Eine abwechslungsreiche Landschaft und die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt machen diesen Raum besonders lebens- und für den Menschen auch „erholenswert“. Diese natürliche Vielfalt zu schützen, bedeutet auch, die Schönheit der Natur zu bewahren.

Arten und Lebensräume werden durch uns beeinflusst – aber Mensch sein heißt, verantwortlich sein, das wusste schon der Flugsportler Antoine de Saint-Exupery. Für die dauerhafte Sicherung einer für Flora, Fauna und den Menschen lebenswerten Natur braucht es Regelungen zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. Regelungen und Gesetze betreffen viele unterschiedliche Interessenslagen in einem bestimmten Raum. Aber hat man das gleiche prioritäre Ziel, so wird ein hierauf basierender Interessensausgleich möglich, der von allen Beteiligten getragen wird. Vielerorts wird dies schon sehr erfolgreich praktiziert. Wenige Handreichungen dazu würden uns allen noch mehr helfen.

 

Erholungssuchende und Natursportler sind in der Zweckbestimmung des Bundesnaturschutzgesetzes und Bundeswaldgesetzes inkludiert und ebenso wie die anderen Interessen – wie beispielsweise Landwirtschaft und Jagd – auch organisiert. Als notwendiger Dialogpartner werden wir aber leider manchmal übersehen.

Landeswassergesetze, Landesnaturschutzgesetze und Nationalparkgesetze sind nur Beispiele, die man bei Veränderungen nicht unmittelbar mit dem Sport in Verbindung bringt. Gründe dafür mögen sein, dass die Ziele einer Unterschutzstellung dem Erhalt und der Entwicklung empfindlicher Lebensräume dienen. Aber darüber hinaus muss die Sicherung von Erholungsräumen ebenfalls sichergestellt werden.

Bevor Gesetze erlassen werden, ist eine Anhörung der Interessensvertreter meist obligatorisch. Es ist unbedingt notwendig, dass der Sport im Rahmen dieser Verbändeanhörung immer einbezogen wird und als Partner bei Runden Tischen ist – besser einmal zu oft als zu wenig! Oft wird der Sport nicht nur bei Landesgesetzgebungen, sondern auch bei Initiativen wie jüngst dem „Blauen Band“ oder dem „Wassertourismuskonzept“ der Bundesregierung nur unzureichend oder zu spät einbezogen.

 

Eine Abkehr von Vorurteilen, frühzeitiges Einbeziehen der Nutzungsinteressen und Kompromissbereitschaft sind die Basis für Dialog und Miteinander. Ist man sich auf Ministerial- oder Verwaltungsebene unsicher, ob bei neuen Regelungen oder Gesetzesinitiativen eine Betroffenheit besteht, helfen wir immer weiter. Wir können nicht zu oft gefragt werden!

Sport ist ein sehr zeitgemäßer und zuverlässiger Multiplikator für den Naturschutz. Die Natursportverbände werden dieser Rolle seit Jahren gerade auch in ihren Ausbildungswesen gerecht. Trainer im Tauch- oder Kanusport, Skitourenführer, Mountainbiketrainer oder Luftsporttrainer – die Ausbildung in unseren Verbänden beinhaltet einen fundierten naturschutzfachlichen Teil, um einen nachhaltigen Umgang mit der Natur zu gewährleisten. Der Erhalt der Biodiversität wird groß geschrieben.

 

Mittragen und transportieren können wir aber nur, was wir auch verstehen. Regelungen für das Betreten werden zunehmend komplexer formuliert, das wurde jüngst in neuen Landesgesetzgebungen spürbar und macht unsere Arbeit als Multiplikatoren schwer. Für Erholung und Sport sollte es Begeisterung und Rücksichtnahme brauchen – aber keinen zwingenden juristischen Hintergrund, um sich sicher in der freien Landschaft zu bewegen. All das führt auch unzweifelhaft zu einer höheren Akzeptanz von Regelungen.

 

Natursport ist Erholung und diese muss in der freien Landschaft unbedingt kostenfrei möglich bleiben. Auch wenn an zahlreichen Stellen der Preis für Dienstleistungen der Biodiversität oder der Preis des Waldes gemessen werden und die Begrifflichkeiten hier munter vermengt werden – es muss um den Wert gehen, nicht um den monetären Preis.

3.6.2016

ORIENTIERUNGSSPORT - UNSER NEUES MITGLIED

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 28.4.2016 wurde unser Fördermitglied aus dem Orientierungslauf zum sog. ordentlichen Mitglied. Der Förderverein Orientierungslauf ist bereits seit 1996 Fördermitglied des Kuratoriums Sport und Natur, der hieraus hervorgegangene Deutsche Orientierungssportverband wurde 2014 gegründet und ist ein Zusammenschluss von derzeit 17 deutschen Orientierungslaufvereinen. Er vertritt z.Zt. ca. 1200 Einzelmitglieder.

Die Mitglieder des Fördervereins und des DOSV haben sich wiederholt für die umweltverträglich Ausübung ihrer Einzelsportarten (Orientierungslauf, Mountainbike-Orientieren, Ski-Orientierungslauf, Trail-Orientierung) engagiert und in verschiedenen diesbezüglichen Projekten mitgearbeitet.Mehr zum Engagement. 

 

30.5.2016

WALD UND ERHOLUNG - BMEL LÄDT ZUM DIALOG

Am 20. und 21. April 2016 fand in Berlin das 3. Dialogforum Wald des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zum Thema „Wald – Freizeit, Erholung, Gesundheit“ statt.

 

Auf der Veranstaltung wurde deutlich, dass die Nutzung des Waldes zu Erholungszwecken eine zunehmend wichtigere Rolle in der multifunktionalen Forstwirtschaft spielt. Die dabei entstehenden Konflikte, zum Beispiel zwischen den verschiedenen Nutzern und Eigentümern, wie auch zwischen unterschiedlichen Nutzergruppen untereinander mögen sehr unterschiedlich sein – ihre erfolgreiche Lösung hat jedoch eines gemeinsam: alle Beteiligten sollten in die Diskussion einbezogen werden. Dabei äußerten alle Beteiligten den Wunsch, dass der Bund eine aktive Moderatorenrolle übernehme.

 

Eine Fortsetzung der Gespräche ist im Rahmen des 1. Deutschen Waldtages am 18. und 19. Oktober 2016 im Humboldt Carré in Berlin geplant. 

29.3.2016

KANU UND CROWDFUNDING - FÜR EINE PADDELBARE NIDDA

Der einzige Weg, die Nutzung der Nidda für für die Allgemeinheit zu gewährleisten, besteht in einer Normenkontrollklage gegen die Verordnung beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof Kassel. Ohne diese Klage ist das Betreten und Befahren der Nidda während der sieben Sommermonate auf Dauer verboten. Mit dem Crowdfunding Projekt auf Vision Bakery will der Deutsche Kanu-Verband zusammen mit dem Hessischen Kanu-Verband erreichen, dass unsere Gewässer für den naturverträglich ausgeübten Kanusport erhalten bleiben und alle Menschen - ob im Kanu-Verein organisiert oder nicht - die Nidda zur Erholung und Entspannung nutzen können. Mehr.
 

29.3.2016

MEERESSCHUTZGEBIETE IN NORD- UND OSTSEE

Die bestehenden FFH und SPA Gebiete und Offshorewindparks: Doggerbank, Borkum Riffgrund, Sylter Außenriff, Fehmarnbelt, Kadetrinne und Pommersche Bucht sollen als Naturschutzgebiete ausgewiesen werden. Wir unterstützen grundsätzlich den Erhalt und die Entwicklung sowie die Sicherung wertvoller Gebiete als Ziel von Schutzbestimmungen und nachvollziehbare Restriktionen vollumfänglich. Die vorliegenden Verordnungsentwürfe und Erläuterungstexte zu den einzelnen Schutzgebieten stimmen inhaltlich jedoch weitgehend überein, was zu Problemen in der Nachvollziehbarkeit führt. So ist in allen Verordnungsentwürfen beispw. die Bodenschatzgewinnung oder der marine Bergbau eine Ausnahme von den Verboten, auch wenn es sich beim vorrangigen Schutzzweck um schützenswerte Meeresbodenausprägungen handelt.

Vor dem Hintergrund eines scheinbar derart starken ökonomischen Einflusses auf die Schutzgebietsverordnungen (den wirtschaftlichen Interessen in der Gebietskulisse werden nahezu keine Einschränkungen geboten) ist dann jedoch die Einschränkung der Freizeitfischerei nur schwer verständlich.

In ganz besonderem Maß gilt es die möglicherweise starke Aufweichung nachvollziehbarer Richtlinien für das etablierte Schutzgebietsinstrument „Naturschutzgebiet“ und damit den notwendigen Meeresschutz durch die vorliegenden uniformen Schutzgebietsverordnungen zu hinterfragen.

4.2.2016

FORDERUNGEN DER SPITZENVERBÄNDE ZUM PROJEKT "BLAUES BAND"

Die Befürchtungen, dass das Projekt "Blaues Band" der Bundesregierung zu Einschränkungen bei Wassersport und Wassertourismus führt, formulieren die Spitzenverbände aus Sport und Tourismus im Zuge der BOOT 2016 in einer gemeinssamen Pressemitteilung. Mehr.

 

27.1.2016

BLAUES BAND - NICHT OHNE DEN WASSERSPORT

Ein Bundesprogramm soll Fließgewässer und Auen renaturieren, die ein bundesweit verbindendes "Blaues Band" darstellen können. Hierbei wird es sich besonders um die Fließgewässer handeln, die als niederrangige Wasserstraßen tituliert sind. 

Das Bundesprogramm "Blaues Band" wird derzeit in einer interministeriellen Arbeitsgruppe von BMUB und BMVI erarbeitet. Es wird einen Handlungsrahmen für die nächsten Jahre und Jahrzehnte darstellen. Darin werden die für den nationalen Biotopverbund in Frage kommenden Flussabschnitte konkretisiert und priorisiert. Wir begrüßen Maßnahmen zur Rentaurierung , wünschen uns jedoch, dass diese Maßnahmen nicht weitere Befahrungsverbote zur Folge haben und erwarten eine echte Konsultation der (Wasser-)portverbände.

29.12.2015

EU-UMWELTMINISTER GEGEN AUFWEICHUNG DES NATURSCHUTZRECHTS

Die im November vorgestellten ersten Ergebnisse des „Fitness Checks“ (550.000 Beteiligungen gegen eine Aufweichung des Naturschutzrechts) ließen nun bei den Umweltministern keinen Änderungsbedarf der EU-Naturschutzrichtlinien FFH und SPA erkennen.

Einmütig hat man sich am 16.12. in Brüssel gegen eine Aufweichung des Naturschutzrechts in der EU ausgesprochen. Die vollständige Umsetzung der beiden EU-Naturschutzrichtlinien sei eine unverzichtbare Voraussetzung, um die Ziele der EU-Biodiversitätsstrategie zu erreichen. Die Vogelschutzrichtlinie und die Naturschutzrichtlinie FFH hätten "ihren Wert unter Beweis gestellt" und seien "ein wesentlicher Bestandteil des Biodiversitätsschutzes in Europa". Die Minister waren sich darüber hinaus einig, dass eine verbesserte Finanzierung des Naturschutzes und eine stärkere Berücksichtigung von Naturschutzzielen in der Landwirtschaft nötig seien, um Natur und Artenvielfalt zu erhalten. Mehr.

23.12.2015

SCHNEEMANGEL,NEUER WEIN UND ALTE SCHLÄUCHE

Seit mehr als einem Jahrzehnt warnen Vertreter des nachhaltigen Tourismus vor einem alternativlosen Skitourismus samt landschaftszerstöhrerischer Begleiterscheinungen in den Alpen.

Nun trifft die Stornierungswelle wegen Schneemangel manch Gemeinde hart, keine aber unerwartet. Ein Meer von Schneilanzen lädt nun auch keinen potentiellen Urlauber zum Spaziergang ein.Statt kritischer Selbstwahrnehmung zahlreicher für alternativen Wintertourismus verschlossener Gemeindeohren werden die Stimmen nach noch intensiverem Ausbau, dem ewigen höher und weiter und kunstbeschneiter lauter. 

Bleiben sie kritisch.

 

Mehr zur Erschließungsspirale:

Nachhaltiger Tourismus in den Alpen - Int. Konferenz der CIPRA in 06/2016 

Interview mit Prof. D. Siegrist und Prof. N. Peach in Panorama.

Die Ausstellung "Alpen unter Druck" des DAV wurde zur leihbaren Wanderausstellung.

 

18.12.2015

TAGUNGSBAND „LAWINE UND RECHT“ DES INSTITUTS FÜR SCHNEE- UND LAWINENFORSCHUNG

Pünktlich zur Schneesportsaison (leider wg alpenweitem Schneemangel nur auf dem Kalender) erscheint dieses umfassende Kompendium rund um Risikomanagement und Recht zum freien download.Mehr.

18.12.2015

RECHTSWIDRIGE WASSERKRAFTNUTZUNG

Der Deutsche Alpenverein macht darauf aufmerksam, dass insbesondere in Österreich  weitere Großprojekte zur Wasserkraftnutzung forciert werden, große Speicherseen, Talsperren und überregionale Wasserableitungen wären die Folge.

 

Ein Beispiel ist die von der TIWAG geplante massive Erweiterung des Kraftwerks bei Kühtai mit Wasserableitungen aus insgesamt 6 alpinen Bächen in den Stubaier- und Ötztaler Alpen. Ein positiver Bescheid steht aus. Mehr.

13.12.2015

NEUER PRÄSIDENT DES DEUTSCHEN NATURSCHUTZRINGS

Prof. Dr. Kai Niebert (Jg. 1979) leitet den Lehrstuhl Didaktik der Naturwissenschaften und der Nachhaltigkeit an der Universität Zürich. Der Schwerpunkt seines Wirkens liegt in der Vermittlung verschiedener Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung.
Ehrenamtlich engagiert sich Kai Niebert seit 33 Jahren bei den NaturFreunden Deutschlands (er ist "von Geburt an" Mitglied) für Umwelt-, Naturschutz und Nachhaltigkeit. Seit 2011 ist er Stellvertretender Bundesvorsitzender der NaturFreunde.
Mehr.

 

Einige unserer Mitgliedsverbände und Förderer haben auf Ihren Mitgliederversammlungen neue Mitglieder in Ihre Gremien gewählt:

 

VERBAND DEUTSCHER SPORTTAUCHER

 

DEUTSCHER ALPENVEREIN

 

FÖRDERVEREIN ORIENTIERUNGSLAUF

 

 

16.11.2015

HALBZEITBEWERTUNG DER EU - BIODIVERSITÄTSSTRATEGIE

Die nun erschienene Halbzeitbewertung der Biodiversitätsstrategie der EU zeigt in vielen Bereichen Fortschritte, aber auch, dass größere Anstrengungen seitens der Mitgliedstaaten erforderlich sind, um den Verlust der biologischen Vielfalt bis 2020 aufzuhalten. Mehr.

4.11.2015

UMWELTBERICHT 2015

Auf Vorschlag von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks hat das Bundeskabinett am 21.10.2015 den Umweltbericht 2015 beschlossen. Hendricks plädiert dafür, die soziale Bedeutung von Umweltpolitik stärker in den Vordergrund zu rücken: „Umweltschutz macht unser Land gerechter. Es sind vor allem die sozial Benachteiligten, die unter negativen Umwelteinflüssen wie etwa Lärm oder Feinstaub leiden. Eine soziale Umweltpolitik, die auf öffentlichen Nahverkehr, mehr Grün in der Stadt, eine lebenswerte Gestaltung unserer Siedlungen und auf Energieeffizienz setzt, ist gut für die Umwelt und gut für die Gesundheit und Lebensqualität der Menschen.“ Mehr.

13.11.2015

INTERNATIONALE ALPENSCHUTZKOMMISSION CIPRA  - KLIMASCHUTZTAGUNG 2015

Um den Ursachen und Folgen des Klimawandels zu begegnen, ist Klimaschutz auf lokaler Ebene unerlässlich. Im Vorfeld der Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Paris organisierte die CIPRA zusammen mit dem Verein «Alpenstadt des Jahres» und dem Gemeindenetzwerk «Allianz in den Alpen» eine Tagung zum Thema kommunaler Klimaschutz in den Alpen. 

 

Die Tagung war  Anlass für die Übergabe eines Klima-Appells der Alpengemeinden an die Vereinten Nationen.

Die deutsche Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter und Markus Reiterer, Generalsekretär der Alpenkonvention, werden den Appell Anfang Dezember an die UN-Klimakonferenz nach Paris überbringen. 

Mehr zur Position der Alpengemeinden.

14.10.2015

UN-DEKADEAUSZEICHNUNG FÜR VERBAND DEUTSCHER SPORTTAUCHER

In nachahmenswerter Weise setzt sich das Projekt „Bringe Verborgenes ans Licht - Entdecke andere Arten!“ vom Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) für den Erhalt der biologischen Vielfalt ein.

Dafür erhielt es nun vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) auf dem 7. Nationalen Forum zur biologischen Vielfalt in Berlin die Auszeichnung zum Jahresprojekt 2015 der UN-Dekade Biologische Vielfalt. 

21.9.2015

NATUR UND STADTPLANUNG - IMPULSGEBER FÜR DIE SPORTENTWICKLUNG

Der Informationsdienst "Sport schützt Umwelt" des DOSB thematisiert in seiner neuen Ausgabe Gesundheit, Erholung und Stressabbau im nahen Wohnumfeld sowie die Rolle des organisierten Sports als Anwalt der Bewegungsinteressen der Bevölkerung.

Mehr zum Thema

19.9.2015

NEUARTIGE NATUR? WASGAUER GESPRÄCHE ZU NEOPHYTEN IM BIOSPÄRENGEBIET

Die „Wasgauer Gespräche“ am 5.11.2015 behandeln angesichts der aktuellen Gesetzgebung und Gesetzgebungsvorhaben im Bereich „invasive alien species“ ein hochaktuelles Thema, das durchaus das Naturerleben betrifft.

Mehr zu den Wasgauer Gesprächen. 

12.9.2015

BIOSPHÄRENGEBIET SCHWARZWALD IN SICHT

Für das geplante Biosphärengebiet Schwarzwald startet jetzt das förmliche Verordnungsverfahren, die für die Entscheidung des Landes notwendigen Unterlagen und Karten sind nun den Gemeinden und Landratsämtern übersandt worden. Einige relevate Weichen für das Betretungsrecht würden schon in unserer Stellungnahme zum Landesnaturschutzgesetz Baden-Württemberg gestellt.

Mehr zum Biospärengebiet.

31.8.2015

RADFAHERN IN BAYERN - URTEIL DES BAYER. VERWALTUNGSGERICHTSHOFS

Groß war die Sorge, dass die sportfeindliche Haltung des Marktes Ottobeuren Schule macht. Ein wichtiges Urteil des Verwaltungsgerichtshofs schafft nun neue Rechtssicherheit.

 

Der Markt Ottobeuren hatte zum Schutz von Fußgängern das Radfahren auf den Wegen im "Bannwald" verboten. Nach Auffassung des BayVGH ist dieses Verbot nicht gerechtfertigt, 

das Radfahren in freier Natur sei von der Bayerischen Verfassung geschützt, soweit es der Erholung (...) diene und soweit die Radfahrer mit Natur und Landschaft pfleglich umgingen.

Mehr zum Urteil.

5.8.2015

AKTIONSPLAN GEGEN MEERESMÜLL DER G7 WIRD KONKRET

Die G7-Staaten konkretisieren ihren Aktionsplan gegen die Vermüllung der Meere und verpflichten sich ausdrücklich zu konkreten Maßnahmen.

Bei einem Treffen in Berlin werden vom 3.-5.8. praktische Maßnahmen erarbeitet, die die Abfall-Einträge vom Land und auf See verringern sollen.

Außerdem geht es um die Beseitigung der aktuellen Abfälle in den Meeren. Mehr.

30.7.2015

NEUE TERMINE RUND UM SPORT, UMWELT UND RECHT

28.7.2015

URTEIL DES EuGH ZU UMWELTZIELEN DER WASSERRAHMENRICHTLINIE

Mit dem Urteil vom 1.7.2015 erfolgt eine neue Definition des sog. "Verschlechterungsverbots", die Umweltziele sind für jedes Vorhaben verbindlich und das bedeutet auch, dass diese Stringenz den Mitgliedsstaaten bisher kaum bewusst war.

16.6.2015

PROJEKT DES VERBANDES DT. SPORTTAUCHER VON UN-DEKADE AUSGEZEICHNET

Neobiota - neue Arten in Tauchgewässern, ist als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Auf der Projekt-Webseite können gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten erfasst werden. Die gesammelten Daten des Citizens-Sience-Projekts haben bislang schon drei wissenschaftliche Studien unterstützt.

Mehr zum Projekt.

19.5.2015

BETRETENSRECHT IN ÖSTERREICH - Factsheets der Naturfreunde.at

Wo darf man in Österreich unterwegs sein, damit es zu keinem Konflikt mit Grundbesitzenden kommt? Der Frage widmet sich sehr umfassende die Broschüre Berg frei Weg frei? der Naturfreunde Österreich.Mehr zur Broschüre.

Weitere Factsheets zu Freizeitrechtsthemen in Österreich sind verlinkt:

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