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Aktuelles aus Sport und Natur

PARLAMENTARISCHES SPORTFRÜHSTÜCK AM 18.5.2017

In einer enorm erfreulich großen Runde mit 19 Abgeordneten und deren MitarbeiterInnen und 25 VerbandsvertreterInnen wurden die drängendsten Anliegen des Natursports thematisiert. In Kürze:

  • Sportaktive sind Viele und wollen Partner sein!
  • Sport muss frühzeitig eingebunden sein!
  • Das Betretungsrecht ist höchstes Gut - bewahren wir es!

BEFAHRUNGSVERBOT DER NIDDA BLEIBT

Mit Unterstützung zahlreicher Kanutinnen und Kanuten hatte der Hessische Kanuverband gegen ein Befahrungsverbot auf zwei renaturierten Abschnitten der Nidda geklagt, nun liegt die enttäuschende Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vor. Das Gericht hatte dem Schutz der Naturgüter einen höheren Stellenwert zugemessen als dem Anspruch auf natur- und landschaftsverträglich ausgeübten Kanusport.

WIRD EIN FLUSS VERKAUFT

Der Bund als bisheriger Eigentümer will einen Flussabschnitt der Jeetzel in Hitzacker bei der Elbe verkaufen. Dies wäre wahrscheinlich bundesweit der erste Fall, dass ein Teil eines Gewässers 1. Ordnung privatisiert werden könnte. Die Bürger der Stadt sind aktiv gegen den Verkauf im freien Investitionsmarkt und haben das Land Niedersachsen eingeschaltet. Unterhalt ist teuer, aber Privatisierung sollte keine Lösung sein. Die Bürger sammeln nun, um im Notfall Ihren Fluss selbst zu kaufen.

3 x 3 DER BETEILIGUNG

Im Auftrag des Umweltbundesamtes hat das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ausgewählte Beteiligungsprozesse bei Großprojekten analysiert und daraus eine Handlungsempfehlung geformt, die u.a. zu dem Ergebnis kommt, dass
Öffentlichkeitsbeteiligung Struktur und Konzept braucht. Ausserdem braucht der Austausch zwischen Vorhabenträgern, Genehmigungsbehörden, Interessensverbänden und Bürgerschaft eine neue Dialog- und Kommunikationskultur. Wir können nur zustimmen.

WASSERSPORT UND BLAUES BAND

Anlässlich der Wassersportmesse boot 2016 in Düsseldorf drücken die Spitzenverbände des Wassersports, der Wassersportwirtschaft und aus dem Tourismus ihre Besorgnis aus, mit der Umsetzung des Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“ traditionelle Reviere schon bald nicht mehr nutzen zu können. Zugleich setzen sie sich für ein verstärktes Miteinander von Wassersport und Naturschutz auf den deutschen Fließgewässern ein.

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