21 NATURSPORTVERBÄNDE

 

3,6 MILLIONEN SPORTAKTIVE

 

SEIT 25 JAHREN GEMEINSAM

Vorsitzende des Kuratoriums Sport & Natur der letzten 25 Jahre - v.l. Winfried Hermann, Dr. Heiner Geißler, Prof. Franz Brümmer

Das Kuratorium Sport & Natur trauert um seinen Ehrenvorsitzenden

 

Dr. Heiner Geißler - Natursportler, Vermittler, Politiker

 

Dr. Heiner Geißler prägte als Politiker die letzten 40 Jahre mit außergewöhnlichem Engagement. Auch für den Natursport setzte er sich als aktiver Bergsteiger und Gleitschirmflieger ein. Heiner Geißler verstarb im Alter von 87 Jahren am 12. September 2017.

Mit ihm verliert das Kuratorium Sport & Natur eine wichtige Stimme für den Natursport und den Erhalt der Natur.

 

Im Frühjahr 1992 kam es zu hochemotionalen Auseinandersetzungen zwischen Naturschutz und Natursport. Auslöser waren Sperrungen von vielen Klettergebieten, Flugverbote für die Gleitschirmzunft und Befahrungsverbote für Kanuten.

Einige Natursportverbände beschlossen gemeinsam die Gründung einer „Notgemeinschaft“ um den Zugang der Natursportler zu ihren Aktivitätsräumen und die natur- und landschaftsverträgliche Gestaltung des Sports in der freien Landschaft zu sichern, gleichzeitig aber auch, um als Partner des Naturschutzes für den Erhalt naturnaher Räume aktiv einzutreten.

 

An die Spitze des gegründeten Kuratoriums Sport & Natur trat 1992 der aktive Bergsteiger und Gleitschirmflieger Heiner Geißler.

Sein Einsatz war derart unermüdlich, dass er nach einem Gleitschirmunfall die Gründungssitzung in seinem Bonner Büro aus der Krankenliege leitet.

 

Bis es soweit kam, dass Natursport als Erholung ein allgemeiner Grundsatz im Bundesnaturschutzgesetz wurde, galt es in seiner langen Amtszeit im Sinne seiner Gemeinwohlorientierung viele Interessen zu einen.  

Nimmermüde wurden Konfliktparteien an einen Tisch geholt und an der Praxistauglichkeit einer echten Vereinbarkeit von Sport und Naturschutz gearbeitet.

 

Seit 25 Jahren arbeiten dank Heiner Geißlers Einsatz nunmehr 21 Verbände zusammen und sind die einstigen Kontrahenten Natursport und Naturschutz mittlerweile zu Partnern geworden. Heiner Geißler ist es auch zu verdanken, dass im Vorstand des Kuratoriums Sport und Natur neben den Vertretern aus den Natursportverbänden auch Sportpolitiker über Parteigrenzen hinweg zusammenarbeiten.

 

TERMINE IM HERBST

 

5.-6.10. Deggendorf 

"Lebendige Flüsse"      

Veranstalter & Info: DUH

 

19.10. Bonn            „Nebenwasserstraßen – Methodik   Bewertung

Projekte Freizeitschifffahrt“

Veranstalter: BMVi

 

10.-11.11. Kassel         

"WRRL Forum Ökologie § Erholung"  Veranstalter & Info: BUND, DNR

 

22.-23.11. Essen          "Flussgebietsmanagement"             Veranstalter & Info: DWA

 

 

CITIZEN SCIENCE - BÜRGER HELFEN DER WISSENSCHAFT

460 Freiwillige tragen zur besten Datenlage rund um die Rote Liste von Flora und Fauna des Bundesamtes für Umwelt in der Schweiz bei. Derartiges Engagement, das mit hauptamtlichen Kräften nicht zu stemmen wäre, gehört zu den sog. "Bürgerwissenschaften" oder Citizen Science und verdient viel Anerkennung. Mehr.

 

Unterstützung der Wissenschaft gibt es auch aus dem Wasser und dem Sport - im Projekt "Neobiota" helfen  Taucher gemeinsam beim Aufspüren und Dokumentieren gebietsfremder Arten in Tauchgewässern. Mehr.

NEWSLETTER Nr. 18

 

 

Rund ums Recht im Natursport, neue Gesetzesinitiativen, Interessantes aus den Verbänden, Termine...einfach lesen!


 

 

 

 

PARLAMENTARISCHES SPORTFRÜHSTÜCK AM 18.5.2017

In einer enorm erfreulich großen Runde mit 19 Abgeordneten und deren MitarbeiterInnen und 25 VerbandsvertreterInnen wurden die drängendsten Anliegen des Natursports thematisiert. In Kürze:

  • Sportaktive sind Viele und wollen Partner sein!
  • Sport muss frühzeitig eingebunden sein!
  • Das Betretungsrecht ist höchstes Gut - bewahren wir es!

BEFAHRUNGSVERBOT DER NIDDA BLEIBT

Mit Unterstützung zahlreicher Kanutinnen und Kanuten hatte der Hessische Kanuverband gegen ein Befahrungsverbot auf zwei renaturierten Abschnitten der Nidda geklagt, nun liegt die enttäuschende Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vor. Das Gericht hatte dem Schutz der Naturgüter einen höheren Stellenwert zugemessen als dem Anspruch auf natur- und landschaftsverträglich ausgeübten Kanusport.

DANKE ALPENPLAN

Das Bayerische Kabinett hatte Ende März gegen allen Protest entschieden, den zum Landesentwicklungsplan gehörenden Alpenplan zu verändern. Damit wurde auf verheerende Weise der Weg für die umstrittene Skischaukel am Riedberger Horn im Oberallgäu frei gemacht. Der Alpenplan hat seit 40 Jahren den Bayerischen Alpenbogen vor Übererschliessung geschützt.

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