21 NATURSPORTVERBÄNDE

 

3,6 MILLIONEN SPORTAKTIVE

 

SEIT 25 JAHREN GEMEINSAM

KEIN EINVERNEHMEN FACHFREMDER RESSORTS BEIM MEERESSCHUTZ

 

Eine kleine Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes zum Jahreswechsel machte Furore. Die Umweltverbände und auch der Sport kritisierten einzelne Änderungen des novellierten Gesetzes im Bereich Meeresschutz stark.

Künftig hätten demnach die Fischerei-, Rohstoff- und Schifffahrtslobbys über Meeresschutzthemen mitentscheiden dürfen.Bundestag und Bundesrat wurden jetzt aufgefordert, die sogenannte Einvernehmensregelung (Beteiligung von fachfremden Ressorts in Form eines Einverständnisses bei der Unterschutzstellung von Meeresschutzgebieten) zu stoppen. Mit Erfolg!

BEFAHRUNGSREGELUNGEN UND PEGELSTÄNDE


Der Deutsche Kanuverband veröffentlicht regelmässig eine Liste der Befahrungsregelungen. Neben behördlicherseits angeordneten Regelungen wurden auch
die freiwilligen Selbst- beschränkungsmaßnahmen aufgenommen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Durch Verhandlungen mit Naturschutzbehörden konnten zahlreiche Ausnahme-genehmigungen durch den DKV und seine Landesverbände erreicht werden. Die Ausnahmeregelungen sind in den folgenden Tabellen aufgeführt. Alle Wasserwanderer werden um genaue Beachtung und um vorbildliches Verhalten in der Natur gebeten, um selbst keinen Anlass für weitere Sperrungen zu bieten.

OHNE ALPENPLAN WÄRS WENIGER SCHÖN

Der Alpenplan als international viel beachtetes und einzigartiges Konzept zur Raumplanung macht unsere Berge seit 40 Jahren zu dem, was wir heute so schätzen. Einem vergleichsweise ruhigeren Ort.

Er regelt die Verkehrserschließung wie Seilbahnen oder Straßen. Auf dass kurzsichtige Erschließungsideen nicht überall Ihren Nährboden fanden und finden und etwas Raum in seiner relativen Ursprünglichkeit bewahrt bleibt.

Der Alpenplan ist auch in Zukunft unbedingt nötig.


 

 

 

 

PARLAMENTARISCHES SPORTFRÜHSTÜCK AM 18.5.2017

In einer enorm erfreulich großen Runde mit 19 Abgeordneten und deren MitarbeiterInnen und 25 VerbandsvertreterInnen wurden die drängendsten Anliegen des Natursports thematisiert. In Kürze:

  • Sportaktive sind Viele und wollen Partner sein!
  • Sport muss frühzeitig eingebunden sein!
  • Das Betretungsrecht ist höchstes Gut - bewahren wir es!

BEFAHRUNGSVERBOT DER NIDDA BLEIBT

Mit Unterstützung zahlreicher Kanutinnen und Kanuten hatte der Hessische Kanuverband gegen ein Befahrungsverbot auf zwei renaturierten Abschnitten der Nidda geklagt, nun liegt die enttäuschende Entscheidung des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vor. Das Gericht hatte dem Schutz der Naturgüter einen höheren Stellenwert zugemessen als dem Anspruch auf natur- und landschaftsverträglich ausgeübten Kanusport.

DANKE ALPENPLAN

Das Bayerische Kabinett hatte Ende März gegen allen Protest entschieden, den zum Landesentwicklungsplan gehörenden Alpenplan zu verändern. Damit wurde auf verheerende Weise der Weg für die umstrittene Skischaukel am Riedberger Horn im Oberallgäu frei gemacht. Der Alpenplan hat seit 40 Jahren den Bayerischen Alpenbogen vor Übererschliessung geschützt.

3 x 3 DER BETEILIGUNG

Im Auftrag des Umweltbundesamtes hat das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) ausgewählte Beteiligungsprozesse bei Großprojekten analysiert und daraus eine Handlungsempfehlung geformt, die u.a. zu dem Ergebnis kommt, dass
Öffentlichkeitsbeteiligung Struktur und Konzept braucht. Ausserdem braucht der Austausch zwischen Vorhabenträgern, Genehmigungsbehörden, Interessensverbänden und Bürgerschaft eine neue Dialog- und Kommunikationskultur. Wir können nur zustimmen.

WASSERSPORT UND BLAUES BAND

Anlässlich der Wassersportmesse boot 2016 in Düsseldorf drücken die Spitzenverbände des Wassersports, der Wassersportwirtschaft und aus dem Tourismus ihre Besorgnis aus, mit der Umsetzung des Bundesprogramms „Blaues Band Deutschland“ traditionelle Reviere schon bald nicht mehr nutzen zu können. Zugleich setzen sie sich für ein verstärktes Miteinander von Wassersport und Naturschutz auf den deutschen Fließgewässern ein.

PFERDESPORT GELEBTER NATURSCHUTZ

in weiten Bereichen
Deutschlands ist die Pferdehaltung mittlerweile zum alleinigen Grund für die Erhaltung des Dauergrünlands geworden. Auch ist Pferdezucht und -haltung eine der umweltverträglichsten Formen der landwirtschaftlichen
Betätigung, kommt sie doch ohne den Einsatz von
Fungiziden, Herbiziden oder Pestiziden aus schreibt Sönke lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung

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