+++ AKTIONSPLAN MEERE +++

 

Mit dem Aktionsplan Meer will die Bundesregierung Erfolge im Meeresschutz mit neuen Vorhaben fortschreiben. Seit Juli liegt ein erstes Eckpunktepapier vor, das die weitere Handhabung von Geisternetzen, Eutrophierung und Munitionsabbau nennt.

 

Bei den Einzelmaßnahmen muss für Fairness und Akzeptanz unbedingt darauf geachtet werden, dass die etwaige Störwirkung des sanften Wassersports und der Freizeitfischerei differenziert und wissenschaftlich fundiert dargestellt werden.

 

09/26

+++ AKTIONSPROGRAMM NATÜRLICHER KLIMASCHUTZ +++

 

Die Klimaschutzfunktionen der Ökosysteme müssen gestärkt werden, dieser Gesetzentwurf betrifft deshalb alle Ökosysteme. Gewässer, Böden, Wälder, Stadtnatur. Wir regten an, dass Schutzfunktion der Bergwälder als Wasserrückhalt und Sicherung von Siedlungen und Schutzhütten eigenständiges Ziel des Waldumbaus sein sollte. Weiter soll Erhalt und Entwicklung artenreichen Grünlandes sowie eine klima- und biodiversitätsfördernde Bewirtschaftung stärker in den Fokus genommen werden.

 

 

08/26

+++ GESETZ ZUR STÄRKUNG DER NATÜRLICHEN INFRASTRUKTUR +++

 

Wir begrüßen die Bemühungen des vorliegenden Gesetzentwurfs, natürliche Infrastruktur im BNatschG zu verankern, ausdrücklich.

 

Da das vorangegangene Infrastruktur-Zukunftsgesetz (für die "graue" Infrastruktur) jedoch verfahrensrechtliche Regelungen zum Naturschutz und zur Mitsprache überproportional stark beschnitt, benötigt dieser vorliegende Gesetzentwurf einen wirkungsvollen Schutz der natürlichen Infrastruktur.

 

06/26

+++  WIEDERHERSTELLUNGSPLAN DER NATUR  +++

 

Um in Zeiten enormen Artenrückgangs Vielfalt zu erhalten und geschädigte Ökosysteme wieder instand zu setzen soll die EU-Wiederherstellungsverordnung aus 2024 nun in einem Nationalen Wiederherstellungsplan in Deutschland umgesetzt werden. Bis 2030 soll der ökologische Zustand von mindestens 20 Prozent der Land- und Meeresfläche verbessert werden.

Welche Maßnahmen hierfür eingesetzt werden, wird im vorliegenden Entwurf des Nationalen Wiederherstellungsplans (bis zum 25.6. für Alle online zu kommentieren) beschrieben.

 

04/26

+++ INFRASTRUKTUR ZUKUNFTSGESETZ  +++

 

Die Vorgänge rund um das Infrastruktur-Zukunftsgesetz erschrecken uns über alle Maßen. Die geplanten Kürzungen der Mitsprache, die Degradierung von bewährten Instrumenten für Natur- und Landschaftsschutz als Planungshindernis, all das ist gefährlicher Rückschritt und nicht Zukunft. 

 

 

02/26

+++ UN MEERESSCHUTZABKOMMEN IN KRAFT+++

 

Ein wirklicher Meilenstein für den Hochseeschutz ist seit dem 17.1.26 in Kraft, das UN Meeeresschutzabkommen. 

Endlich gibt es auch für die Hochsee Umweltverträglichkeitsprüfungen, Regulierung des Zugangs zu Ressourcen und Schutz mariner Ökosysteme durch Schutzgebiete mit Regulierung des Fischfangs.

 

Dass am Ende des zähen Ringens der historische Erfolg stand, war auch das Verdienst Deutschlands und der EU, die lange für das erste umfassende UN-Hochseeschutzabkommen (BBNJ-Abkommen) gekämpft und verhandelt haben.

 

01/26

+++ Online-Beteiligung zur EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur  +++

 

Die Natur wiederherstellen, damit geschädigte Ökosysteme sich erholen und ihre Funktionen für Menschen, Tiere und Pflanzen erfüllen können – das ist das Ziel der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur. Wie kann dies in Deutschland gut gelingen?

Anfang 2026 soll der erste Arbeitsstand des Nationalen Wiederherstellungsplans veröffentlicht werden, Anregungen für den weiteren Prozess können hier online beim BMUKN übermittelt werden.

 

09/25

+++ MEERESSCHUTZ +++

in der letzten Legislaturrperiode unter Bundesumweltministerin Steffi Lemke bekam der  Meeresschutz viel nötige Beachtung. Die Bergung der Munition aus dem Zweiten Weltkrieg hat begonnen. Ein Teil der Einnahmen für die Offshore-Lizenzen wurde für Meeresnaturschutz gesichert. Der marine Part des „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz“ startete: Forschung und Verwaltung arbeiiteten zusammen um zu forschen, wie das Meer, das Watt, Seegraswiesen oder Blasentang und seine Böden als natürlicher Speicher für CO₂ dienen kann. 

Der Zustand der Meere ist verheerend und wirksame Ansätze wie die der letzten Jahre sind mehr als nötig.

07/25

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