6.3.2017

DIALOG IMPULSGEBER SPORT -

FÜR EINE NACHHALTIGE GESELLSCHAFT

Am 22. März 2017 diskutieren in Berlin  Expertinnen und Experten von Umweltschutzorganisationen, Sportvereinen und -verbänden mit Akteuren aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft über mehr Nachhaltigkeit im Sport.

Anmeldeschluss am 15.3. Mehr.

19.01.2017

UMWELTBEWUSSTSEIN UND SPORT - ALLES IM FLUSS

 

Wassersport und Naturfilm mit einem kritischen Blick auf Gewässerverbau, Naturzerstöhrung und die Gefährung alpiner Wildflüsse gibt vom:

 

+++ 20.- 22.1.im Movimento Berlin +++

 

UND

 

+++ 5.2.im Museums Lichtspiele München +++

 

zwei sehenswerte Film-Festivals !

 

Mehr zum Termin in Berlin

 

Mehr zum Termin in München

 

15.11.2016

DEUTSCHER ALPENVEREIN

RESOLUTION FÜR DEN ALPENPLAN

Ein großes Thema beschäftigt seit einigen Monaten den DAV und andere Naturschutzverbände: eine geplante Skischaukel am Riedberger Horn im Allgäu.

Das umstrittene Erschließungsvorhaben in der absolut schützenswerten Zone C des Alpenplanes hat eine öffentliche Debatte ausgelöst und die Berichterstattung der Medien in den letzten Wochen und Monaten beherrscht. Dass mit diesem Projekt auch der gesamte Alpenplan in Frage gestellt wird, bereitet größte Sorge. Die Hauptversammlung des Deutschen Alpenvereins fordert nun in einer Resolution die Bayerische Staatsregierung auf, den Alpenplan zum Schutz des bayerischen Alpenraums nicht zu verändern. Ein deutliches Signal an die Politik. Mehr.

22.10.2016

1. DEUTSCHER WALDTAG DES BMEL - MEHR GEMEINSAMES ALS TRENNENDES

Engagierter Dialog förderte auf dem Waldtag des BMEL vom 18.-19.10. bei den verschiedenen Nutzerinnen und Nutzern im Lebens-Wirtschafts- und Erholungsraum Wald Verständnis für die Beweggründe jeweils anderer Interessen. Die Kooperationsansötze von Forstwirtschaft und Sport oder Naturschutz und Sport sind zu vielversprechend als dass Sie wegen vermeintlich starker Differenzen im Keim erstickt werden dürfen.

Das erstmalige Zusammenführen der unterschiedlichen Akteure auf Bundesebene war so positiv, dass unter der Leitung des BMEL eine dauerhafte Plattfom für die Akteure im Wald entstehen soll. Sicher ein positives Mittel um die verschiedenen Bedürfnisse regelmässig an einen Tisch zu bringen und Konflikten vorzubeugen.

19.9.2016

DEUTSCHER NATURSCHUTZTAG 2016 - MIT DEM SPORT

Das Thema  des 33. Dt. Naturschutztags in Magdeburg vom 13.-17.9.2016 war diemal Naturschutz und Landnutzung. Sport und Tourismus waren wieder nicht nur im Ausstellungsbereich sondern auch in den Fachforen gut vertreten. Mehr.

 

17.9.2016

NATURSCHUTZ UND WASSERSPORT WIRD "GEWÄSSERRETTER.de"

Anlässlich des diesjährigen International Coastal Cleanup Day am 17. September rufen die drei Spitzensportverbände des Deutschen Olympischen Sportbunds und Deutschlands größter Naturschutzverband zu Reinigungsaktionen an Gewässern auf und warnen vor der zunehmenden Bedrohung durch Plastikmüll. Gemeinsam starten der Deutsche Kanu-Verband e.V. (DKV), der Deutsche Segler-Verband e.V. (DSV), der Verband Deutscher Sporttaucher e.V. (VDST) und der NABU das Internetportal www.gewässerretter.de.

 

Auf gewässerretter.de können Müllfunde gemeldet und Reinigungsaktionen organisiert werden. Darüber hinaus gibt es Informationen rund um den Gewässerschutz.

 

Die gesammelten Daten werden in einer interaktiven Karte dargestellt und liefern wichtige Informationen über die Abfallbelastung der deutschen Gewässer. Mehr.

27.7.2016

RIEDBERGER HORN - SEHR VIEL MEHR ALS NUR EIN BAYERISCHER BERG

Der zum Bundesgebiet gehörige Alpenteil ist bislang von harter Erschließung verschont geblieben. Das ist kein Zufall sondern die raumplanerische Erfolgsgeschichte des sog. „Alpenplans“.

Der Alpenplan ist ein international anerkanntes landesplanerisches Instrument. Es hilft den bayerischen Alpen schon seit 44 Jahren ihren intakten Charakter zu bewahren.

Eine Einteilung in Zonen erlaubt oder verbietet harte Erschließung, in der sog. Zone C haben Natur- und Landschaft absolut Vorrang.

Bayerische Staatsregierung erwägt Abschaffung des Alpenplans.

 

Am jahrelangen Streitfall Riedberger Horn im Allgäu soll Skierschließung nach Erwägung der Bayerischen Staatsregierung in diese Schutzzone möglich sein, was einer Abschaffung des Alpenplans gleich käme.

Die BayernSPD nimmt das Entsetzen der Umweltschützer und Natursportler ernst, der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags hat sich nun mit dem Thema befasst, der notwendige Schritt von Landes- auf Bundesebene wird unternommen. Laut Gutachten darf die Bayerische Staatsregierung keine Ausnahmegenehmigung für das Projekt erteilen, weil es in einem "labilen Gebiet" an einem labilen Hang liegt und damit das Bodenschutzprotokoll unterwandert.

Die Bayerische Staatsregierung will die Entscheidung jetzt den Anliegergemeinden überlassen. 1300 Menschen die teils unmittelbar und teils mittelbar vom alpinen Skitourismus profitieren, über ein für den Alpentourismus in ganz Bayern richtungsweisendes Projekt abstimmen zu lassen ist aber Scheindemokratie.

Ausnahmeregelungen und damit die Schwächung oder gar Abschaffung des Alpenplans würden den ganzen deutschen Alpenraum betreffen, das ist keine Lokalpolitik, sondern das würde einen haarsträubenden Präzedenzfall schaffen.

Mehr zum Riedberger Horn vom Deutschen Alpenverein.

25.7.2016

WASSERTOURISMUSKONZEPT – NUR EIN BERICHT UND UNKONKRET

Das Wassertourismuskonzept des Bundes wurde immer wieder verschoben. Die Zeit war lang genug, angemessen eingebunden wurden die Wassersportverbände aber trotz inständiger Aufforderung nicht. In der ersten Juliwoche 2016 tauchte es nun plötzlich auf und ist leider enttäuschend. Zwar ist das Bekenntnis des Bundes zu seiner Verantwortung für den Erhalt und die Verbesserung der Infrastruktur für die in seinem Eigentum stehenden ausschließlichen Freizeitzwecken (Sport, Tourismus) dienenden Wasserstraßen und der vorgesehene gesonderte Haushaltstitel zu begrüßen.

Ein Wassertourismuskonzept ohne die Nutzer beteiligt zu haben, bleibt aber leider vage und unverbindlich und lediglich ein Bericht, in dem echte, valide Aussagen über die wirtschaftliche Bedeutung und Perspektiven für die Entwicklung des Wassersports und Wassertourismus in Deutschland fehlen.

Mehr vom Deutschen Kanuverband

29.6.2016

NATURA 2000 NUN IM SAUSESCHRITT - KOMMT DENN DA DER SPORT NOCH MIT

Das Fundament des Netzwerks „Natura 2000“ der EU sind die Flora-Fauna-Habitat- (FFH) und die Vogelschutz-Richtlinie, es dient der Erhaltung zusammenhängender Lebensräume und ist seit 1992 ein sehr wichtiger Baustein für die Bemühung um die langfristige Sicherung der Artenvielfalt in Europa.  

Die Mitgliedstaaten der EU haben sich mit der Richtlinie verpflichtet, Gebiete für das Schutzgebietsnetz Natura 2000 auszuweisen, diese sollen grenzübergreifend vernetzt werden, um den Artenaustausch zu ermöglichen. Die Gebiete müssen nach der Ausweisung aber noch rechtlich geschützt und nach Plan gepflegt werden. Daran hapert es und gegen Deutschland ist ein Vertragsverletzungsverfahren der EU anhängig, denn für mehr als die Hälfte der FFH-Schutzgebiete in Deutschland fehlen noch sowohl der rechtliche Schutz als auch Maßnahmen zum Erhalt des Schutzstatus (sog. Managementpläne).

Die Länder sind nun vom Bund aufgefordert, sich Gedanken zu machen, ob Schutzgebiete nicht schneller als bislang geplant ausgewiesen und rechtlich geschützt und Managementpläne dann auch beschleunigend verabschiedet werden können.

Jetzt soll es schnell gehen – was können Musterverträge, Planungshilfen und Co.     für den Sport bedeuten?

In den Schutzgebietsverordnungen und Managementplänen für die einzelnen Gebiete wird festgelegt, welche Nutzungen unter welchen Bedingungen möglich, welche eingeschränkt oder sogar untersagt sind.

Entscheidend für die Akzeptanz der Verordnungen und sogar deren rechtliche Gültigkeit ist die frühzeitige Einbindung Betroffener, also auch des Natursports. Nach 24 Jahren drängt die Zeit, Deutschland muss seinen Verpflichtungen nachkommen, aber bitte nicht zu Lasten der Glaubwürdigkeit -  denn davon leben Naturschutz und Natursport.

Keine unbegründeten Vorabverbote und vereinfachten Managementplanungen

Auch wenn in einigen Bundesländern jetzt zum Teil schnelle standardisierte Empfehlungen für Verordnungstexte und Musterverträge ausgearbeitet werden, um den Unteren Naturschutzbehörden die Arbeit an und mit den Schutzgebieten zu erleichtern -  unbegründete Vorabverbote für das Betreten sind aber fehl am Platz! Pauschale Verbote für den Natursport sind nie angebracht und Reglementierungen sind Sache der späteren Managementplanung, dem Instrument, mit dem dann vor Ort mit allen Beteiligten eine Lösung gefunden wird.

Nur die konkret schutzgebietsbezogenen Managementpläne gewährleisten, so bereits in vielen Bundesländern, dass betroffene Interessen einbezogen werden und Beratungsgremien tätig sind.

Sollte die Managementplanung vereinfacht werden, ist die Gefahr groß, dass auch die Einbindung Betroffener „vereinfacht“ wird. Das wäre fatal – denn Natursport ist Partner des Naturschutzes und braucht offenen und fairen Dialog.

 

Viele gute Beispiele, dass eine Kompromissfindung in empfindlichen Lebensräumen sehr gut klappen kann, finden sich in der Broschüre  „Gemeinsam für Natur und Landschaft – Natura 2000 und Sport“.

3.6.2016

DAS BETRETENSRECHT DARF NICHT AUF DIE ROTE LISTE

Ein Standpunkt von Prof. Franz Brümmer, Vorsitzender des Kuratoriums Sport und Natur in der Ausgabe 119 des Infodienstes Sport schützt Umwelt des DOSB

 

Viele Sportaktive bewegen sich am liebsten in der freien Natur. Eine abwechslungsreiche Landschaft und die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt machen diesen Raum besonders lebens- und für den Menschen auch „erholenswert“. Diese natürliche Vielfalt zu schützen, bedeutet auch, die Schönheit der Natur zu bewahren.

Arten und Lebensräume werden durch uns beeinflusst – aber Mensch sein heißt, verantwortlich sein, das wusste schon der Flugsportler Antoine de Saint-Exupery. Für die dauerhafte Sicherung einer für Flora, Fauna und den Menschen lebenswerten Natur braucht es Regelungen zum Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen. Regelungen und Gesetze betreffen viele unterschiedliche Interessenslagen in einem bestimmten Raum. Aber hat man das gleiche prioritäre Ziel, so wird ein hierauf basierender Interessensausgleich möglich, der von allen Beteiligten getragen wird. Vielerorts wird dies schon sehr erfolgreich praktiziert. Wenige Handreichungen dazu würden uns allen noch mehr helfen.

 

Erholungssuchende und Natursportler sind in der Zweckbestimmung des Bundesnaturschutzgesetzes und Bundeswaldgesetzes inkludiert und ebenso wie die anderen Interessen – wie beispielsweise Landwirtschaft und Jagd – auch organisiert. Als notwendiger Dialogpartner werden wir aber leider manchmal übersehen.

Landeswassergesetze, Landesnaturschutzgesetze und Nationalparkgesetze sind nur Beispiele, die man bei Veränderungen nicht unmittelbar mit dem Sport in Verbindung bringt. Gründe dafür mögen sein, dass die Ziele einer Unterschutzstellung dem Erhalt und der Entwicklung empfindlicher Lebensräume dienen. Aber darüber hinaus muss die Sicherung von Erholungsräumen ebenfalls sichergestellt werden.

Bevor Gesetze erlassen werden, ist eine Anhörung der Interessensvertreter meist obligatorisch. Es ist unbedingt notwendig, dass der Sport im Rahmen dieser Verbändeanhörung immer einbezogen wird und als Partner bei Runden Tischen ist – besser einmal zu oft als zu wenig! Oft wird der Sport nicht nur bei Landesgesetzgebungen, sondern auch bei Initiativen wie jüngst dem „Blauen Band“ oder dem „Wassertourismuskonzept“ der Bundesregierung nur unzureichend oder zu spät einbezogen.

 

Eine Abkehr von Vorurteilen, frühzeitiges Einbeziehen der Nutzungsinteressen und Kompromissbereitschaft sind die Basis für Dialog und Miteinander. Ist man sich auf Ministerial- oder Verwaltungsebene unsicher, ob bei neuen Regelungen oder Gesetzesinitiativen eine Betroffenheit besteht, helfen wir immer weiter. Wir können nicht zu oft gefragt werden!

Sport ist ein sehr zeitgemäßer und zuverlässiger Multiplikator für den Naturschutz. Die Natursportverbände werden dieser Rolle seit Jahren gerade auch in ihren Ausbildungswesen gerecht. Trainer im Tauch- oder Kanusport, Skitourenführer, Mountainbiketrainer oder Luftsporttrainer – die Ausbildung in unseren Verbänden beinhaltet einen fundierten naturschutzfachlichen Teil, um einen nachhaltigen Umgang mit der Natur zu gewährleisten. Der Erhalt der Biodiversität wird groß geschrieben.

 

Mittragen und transportieren können wir aber nur, was wir auch verstehen. Regelungen für das Betreten werden zunehmend komplexer formuliert, das wurde jüngst in neuen Landesgesetzgebungen spürbar und macht unsere Arbeit als Multiplikatoren schwer. Für Erholung und Sport sollte es Begeisterung und Rücksichtnahme brauchen – aber keinen zwingenden juristischen Hintergrund, um sich sicher in der freien Landschaft zu bewegen. All das führt auch unzweifelhaft zu einer höheren Akzeptanz von Regelungen.

 

Natursport ist Erholung und diese muss in der freien Landschaft unbedingt kostenfrei möglich bleiben. Auch wenn an zahlreichen Stellen der Preis für Dienstleistungen der Biodiversität oder der Preis des Waldes gemessen werden und die Begrifflichkeiten hier munter vermengt werden – es muss um den Wert gehen, nicht um den monetären Preis.

9.3.2017

NEUER NEWSLETTER IST ERSCHIENEN UND VERSCHICKT

+++ 3x3 der guten Öffentlichkeitsbeteiligung des BMUB+++

+++ Termine Beirat Umwelt&Sport im BMUB+++

+++ Waldrückblick+++

im Mailversand und hier.

 

 

 

"ALTE" NEWSLETTER


Newsletter 14_2016.pdf
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Newsletter 13_2016 .pdf
PDF-Dokument [252.8 KB]
Newsletter 12_2015.pdf
PDF-Dokument [21.3 KB]
Newsletter 11_2015.pdf
PDF-Dokument [12.8 KB]
Newsletter 10_2015.pdf
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Newsletter 9_2015.pdf
PDF-Dokument [18.7 KB]
Newsletter 8_2014.pdf
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Newsletter 7_2014.pdf
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Newsletter 6_2013.pdf
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Newsletter 5_2013.pdf
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Newsletter 4_2013.pdf
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Newsletter 3_2013.pdf
PDF-Dokument [269.6 KB]
Newsletter 2_2013.pdf
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16.9.2016

1. DEUTSCHER WALDTAG DES BMEL – UNBEDINGT MIT DEM SPORT

Am 18. & 19.10.2016 veranstaltet das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft  den 1. Dt. Waldtag mit drei wichtigen sog. Walddialogen.

Hier erarbeiten die Teilnehmer Empfehlungen, die dann in internen Fachkonferenzen diskutiert werden. Im letzten Dialogforum Wald wurde leider deutlich, dass es große z.T. auf Unkenntnis basierende Vorbehalte gegenüber Sportaktiven gibt. Bitte melden Sie sich zügig an, vor Allem der Workshop „Wald-Freizeit, Erholung, Gesundheit“ braucht eine Vielfalt aus Sport und Erholung!

Zur Anmeldung.

16.8.2016

DAV-NATURSCHUTZTAGUNG

Die Naturschutztagung des Deutschen Alpenverein vom 14. - 16.10. 2016 reflektiert im zweijährigen Rhythmus aktuelle Themen rund um Schutz und nachhaltige Entwicklung in den Alpen und Mittelgebirgen sowie Konzepte zum umweltgerechten Bergsport.

Mehr.

3.6.2016

ORIENTIERUNGSSPORT - UNSER NEUES MITGLIED

Im Rahmen der Mitgliederversammlung am 28.4.2016 wurde unser Fördermitglied aus dem Orientierungslauf zum sog. ordentlichen Mitglied. Der Förderverein Orientierungslauf ist bereits seit 1996 Fördermitglied des Kuratoriums Sport und Natur, der hieraus hervorgegangene Deutsche Orientierungssportverband wurde 2014 gegründet und ist ein Zusammenschluss von derzeit 17 deutschen Orientierungslaufvereinen. Er vertritt z.Zt. ca. 1200 Einzelmitglieder.

Die Mitglieder des Fördervereins und des DOSV haben sich wiederholt für die umweltverträglich Ausübung ihrer Einzelsportarten (Orientierungslauf, Mountainbike-Orientieren, Ski-Orientierungslauf, Trail-Orientierung) engagiert und in verschiedenen diesbezüglichen Projekten mitgearbeitet.Mehr zum Engagement. 

 

30.5.2016

WALD UND ERHOLUNG - BMEL LÄDT ZUM DIALOG

Am 20. und 21. April 2016 fand in Berlin das 3. Dialogforum Wald des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zum Thema „Wald – Freizeit, Erholung, Gesundheit“ statt.

 

Auf der Veranstaltung wurde deutlich, dass die Nutzung des Waldes zu Erholungszwecken eine zunehmend wichtigere Rolle in der multifunktionalen Forstwirtschaft spielt. Die dabei entstehenden Konflikte, zum Beispiel zwischen den verschiedenen Nutzern und Eigentümern, wie auch zwischen unterschiedlichen Nutzergruppen untereinander mögen sehr unterschiedlich sein – ihre erfolgreiche Lösung hat jedoch eines gemeinsam: alle Beteiligten sollten in die Diskussion einbezogen werden. Dabei äußerten alle Beteiligten den Wunsch, dass der Bund eine aktive Moderatorenrolle übernehme.

 

Eine Fortsetzung der Gespräche ist im Rahmen des 1. Deutschen Waldtages am 18. und 19. Oktober 2016 im Humboldt Carré in Berlin geplant. 

29.3.2016

KANU UND CROWDFUNDING - FÜR EINE PADDELBARE NIDDA

Der einzige Weg, die Nutzung der Nidda für für die Allgemeinheit zu gewährleisten, besteht in einer Normenkontrollklage gegen die Verordnung beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof Kassel. Ohne diese Klage ist das Betreten und Befahren der Nidda während der sieben Sommermonate auf Dauer verboten. Mit dem Crowdfunding Projekt auf Vision Bakery will der Deutsche Kanu-Verband zusammen mit dem Hessischen Kanu-Verband erreichen, dass unsere Gewässer für den naturverträglich ausgeübten Kanusport erhalten bleiben und alle Menschen - ob im Kanu-Verein organisiert oder nicht - die Nidda zur Erholung und Entspannung nutzen können. Mehr.
 

29.3.2016

MEERESSCHUTZGEBIETE IN NORD- UND OSTSEE

Die bestehenden FFH und SPA Gebiete und Offshorewindparks: Doggerbank, Borkum Riffgrund, Sylter Außenriff, Fehmarnbelt, Kadetrinne und Pommersche Bucht sollen als Naturschutzgebiete ausgewiesen werden. Wir unterstützen grundsätzlich den Erhalt und die Entwicklung sowie die Sicherung wertvoller Gebiete als Ziel von Schutzbestimmungen und nachvollziehbare Restriktionen vollumfänglich. Die vorliegenden Verordnungsentwürfe und Erläuterungstexte zu den einzelnen Schutzgebieten stimmen inhaltlich jedoch weitgehend überein, was zu Problemen in der Nachvollziehbarkeit führt. So ist in allen Verordnungsentwürfen beispw. die Bodenschatzgewinnung oder der marine Bergbau eine Ausnahme von den Verboten, auch wenn es sich beim vorrangigen Schutzzweck um schützenswerte Meeresbodenausprägungen handelt.

Vor dem Hintergrund eines scheinbar derart starken ökonomischen Einflusses auf die Schutzgebietsverordnungen (den wirtschaftlichen Interessen in der Gebietskulisse werden nahezu keine Einschränkungen geboten) ist dann jedoch die Einschränkung der Freizeitfischerei nur schwer verständlich.

In ganz besonderem Maß gilt es die möglicherweise starke Aufweichung nachvollziehbarer Richtlinien für das etablierte Schutzgebietsinstrument „Naturschutzgebiet“ und damit den notwendigen Meeresschutz durch die vorliegenden uniformen Schutzgebietsverordnungen zu hinterfragen.

4.2.2016

FORDERUNGEN DER SPITZENVERBÄNDE ZUM PROJEKT "BLAUES BAND"

Die Befürchtungen, dass das Projekt "Blaues Band" der Bundesregierung zu Einschränkungen bei Wassersport und Wassertourismus führt, formulieren die Spitzenverbände aus Sport und Tourismus im Zuge der BOOT 2016 in einer gemeinssamen Pressemitteilung. Mehr.

 

27.1.2016

BLAUES BAND - NICHT OHNE DEN WASSERSPORT

Ein Bundesprogramm soll Fließgewässer und Auen renaturieren, die ein bundesweit verbindendes "Blaues Band" darstellen können. Hierbei wird es sich besonders um die Fließgewässer handeln, die als niederrangige Wasserstraßen tituliert sind. 

Das Bundesprogramm "Blaues Band" wird derzeit in einer interministeriellen Arbeitsgruppe von BMUB und BMVI erarbeitet. Es wird einen Handlungsrahmen für die nächsten Jahre und Jahrzehnte darstellen. Darin werden die für den nationalen Biotopverbund in Frage kommenden Flussabschnitte konkretisiert und priorisiert. Wir begrüßen Maßnahmen zur Rentaurierung , wünschen uns jedoch, dass diese Maßnahmen nicht weitere Befahrungsverbote zur Folge haben und erwarten eine echte Konsultation der (Wasser-)portverbände.

29.12.2015

EU-UMWELTMINISTER GEGEN AUFWEICHUNG DES NATURSCHUTZRECHTS

Die im November vorgestellten ersten Ergebnisse des „Fitness Checks“ (550.000 Beteiligungen gegen eine Aufweichung des Naturschutzrechts) ließen nun bei den Umweltministern keinen Änderungsbedarf der EU-Naturschutzrichtlinien FFH und SPA erkennen.

Einmütig hat man sich am 16.12. in Brüssel gegen eine Aufweichung des Naturschutzrechts in der EU ausgesprochen. Die vollständige Umsetzung der beiden EU-Naturschutzrichtlinien sei eine unverzichtbare Voraussetzung, um die Ziele der EU-Biodiversitätsstrategie zu erreichen. Die Vogelschutzrichtlinie und die Naturschutzrichtlinie FFH hätten "ihren Wert unter Beweis gestellt" und seien "ein wesentlicher Bestandteil des Biodiversitätsschutzes in Europa". Die Minister waren sich darüber hinaus einig, dass eine verbesserte Finanzierung des Naturschutzes und eine stärkere Berücksichtigung von Naturschutzzielen in der Landwirtschaft nötig seien, um Natur und Artenvielfalt zu erhalten. Mehr.

23.12.2015

SCHNEEMANGEL,NEUER WEIN UND ALTE SCHLÄUCHE

Seit mehr als einem Jahrzehnt warnen Vertreter des nachhaltigen Tourismus vor einem alternativlosen Skitourismus samt landschaftszerstöhrerischer Begleiterscheinungen in den Alpen.

Nun trifft die Stornierungswelle wegen Schneemangel manch Gemeinde hart, keine aber unerwartet. Ein Meer von Schneilanzen lädt nun auch keinen potentiellen Urlauber zum Spaziergang ein.Statt kritischer Selbstwahrnehmung zahlreicher für alternativen Wintertourismus verschlossener Gemeindeohren werden die Stimmen nach noch intensiverem Ausbau, dem ewigen höher und weiter und kunstbeschneiter lauter. 

Bleiben sie kritisch.

 

Mehr zur Erschließungsspirale:

Nachhaltiger Tourismus in den Alpen - Int. Konferenz der CIPRA in 06/2016 

Interview mit Prof. D. Siegrist und Prof. N. Peach in Panorama.

Die Ausstellung "Alpen unter Druck" des DAV wurde zur leihbaren Wanderausstellung.

 

18.12.2015

TAGUNGSBAND „LAWINE UND RECHT“ DES INSTITUTS FÜR SCHNEE- UND LAWINENFORSCHUNG

Pünktlich zur Schneesportsaison (leider wg alpenweitem Schneemangel nur auf dem Kalender) erscheint dieses umfassende Kompendium rund um Risikomanagement und Recht zum freien download.Mehr.

14.10.2015

UN-DEKADEAUSZEICHNUNG FÜR VERBAND DEUTSCHER SPORTTAUCHER

In nachahmenswerter Weise setzt sich das Projekt „Bringe Verborgenes ans Licht - Entdecke andere Arten!“ vom Verband Deutscher Sporttaucher (VDST) für den Erhalt der biologischen Vielfalt ein.

Dafür erhielt es nun vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) auf dem 7. Nationalen Forum zur biologischen Vielfalt in Berlin die Auszeichnung zum Jahresprojekt 2015 der UN-Dekade Biologische Vielfalt. 

31.8.2015

RADFAHERN IN BAYERN - URTEIL DES BAYER. VERWALTUNGSGERICHTSHOFS

Groß war die Sorge, dass die sportfeindliche Haltung des Marktes Ottobeuren Schule macht. Ein wichtiges Urteil des Verwaltungsgerichtshofs schafft nun neue Rechtssicherheit.

 

Der Markt Ottobeuren hatte zum Schutz von Fußgängern das Radfahren auf den Wegen im "Bannwald" verboten. Nach Auffassung des BayVGH ist dieses Verbot nicht gerechtfertigt, 

das Radfahren in freier Natur sei von der Bayerischen Verfassung geschützt, soweit es der Erholung (...) diene und soweit die Radfahrer mit Natur und Landschaft pfleglich umgingen.

Mehr zum Urteil.

28.7.2015

URTEIL DES EuGH ZU UMWELTZIELEN DER WASSERRAHMENRICHTLINIE

Mit dem Urteil vom 1.7.2015 erfolgt eine neue Definition des sog. "Verschlechterungsverbots", die Umweltziele sind für jedes Vorhaben verbindlich und das bedeutet auch, dass diese Stringenz den Mitgliedsstaaten bisher kaum bewusst war.

16.6.2015

PROJEKT DES VERBANDES DT. SPORTTAUCHER VON UN-DEKADE AUSGEZEICHNET

Neobiota - neue Arten in Tauchgewässern, ist als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt gewürdigt. Auf der Projekt-Webseite können gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten erfasst werden. Die gesammelten Daten des Citizens-Sience-Projekts haben bislang schon drei wissenschaftliche Studien unterstützt.

Mehr zum Projekt.

19.5.2015

BETRETENSRECHT IN ÖSTERREICH - Factsheets der Naturfreunde.at

Wo darf man in Österreich unterwegs sein, damit es zu keinem Konflikt mit Grundbesitzenden kommt? Der Frage widmet sich sehr umfassende die Broschüre Berg frei Weg frei? der Naturfreunde Österreich.Mehr zur Broschüre.

Weitere Factsheets zu Freizeitrechtsthemen in Österreich sind verlinkt:

8.7.2015

BEDENKLICHER "FITNESS CHECK" FÜR SCHUTZGEBIETSRICHTLINIEN

 

Ein „Fitness-Check“ muss nicht harmlos sein – besonders dann nicht, wenn die EU-Vogelschutz und Fauna-Flora-Habitat (FFH)-Richtlinie auf dem Prüfstand sind.

 

Grenzübergreifender Gebietsschutz ist auch ein wichtiges Anliegen des Natursports. Die Landschaft als Lebensraum und Erholungsraum ist durch Intensivierung der Flächennutzung stetigen Veränderungen ausgesetzt und der Lebensraum für Tiere und Pflanzen, die auf naturnahe Landschaften angewiesen sind, wird immer knapper.

 

Sportler, die es in attraktive Erholungslandschaften zieht, sind von dieser Entwicklung ebenfalls betroffen, denn auch sie brauchen großflächige intakte Landschaftsräume.

 

Oft wurden durch konstruktive Zusammenarbeit von Naturschutzverwaltungen, Naturschutz-und Natursportverbänden Regelungen für ein Miteinander von Erholung und Schutz in höchstrangigen Schutzgebieten erarbeitet und umgesetzt.

Dies trug wesentlich dazu bei, seitens der Natursportler das Bewusstsein für die Notwendigkeit des Naturschutzes zu stärken. Diese Bemühungen der Natursportaktiven für eine gute Allianz von Naturschutz und Erholung sollten verstärkt Würdigung erfahren und eine Zusammenarbeit obligatorisch sein.

 

Keine Richtlinie ist frei von Verbesserungsmöglichkeiten – eine Abkehr von großflächigem Gebietsschutz würde Erholung und Sport jedoch erheblich schaden.

 

Ihre Teilnahme an der Befragung der EU Kommission setzt ein Zeichen für den grenzübergreifenden Gebietsschutz! 

 

SELBSTVERSTÄNDLiCH KÖNNEN SIE DIESEN TEXT ALS

FINAL STATEMENT FÜR DEN FRAGEBOGEN VERWENDEN!

(Hier gehts zum ausführlichen pdf.)

9.4.2015

ERSTER EINHEITLICHER RAHMEN FÜR DEN UMWELTZUSTAND EUROPÄISCHER MEERE 

Zum 1.4.15 begann die Öffentlichkeitsbeteiligung am Entwurfs des Programms der Meeresstrategierahmenrichtlinie (MSRL) mit der erstmals ein einheitlicher Ordnungsrahmen für den Umweltzustand der Meeresgewässer der Mitgliedstaaten der Europäischen Union vorgegeben wird. Die im Programm zusammengefassten Maßnahmen bauen auf die Umweltziele für die deutschen Meeresgewässer zur Erreichung eines guten Umweltzustands bis 2020 auf.

8.4.2015

FISCHBESATZFORSCHUNG - FÜR EINE VERTRÄGLICHE ANGELFISCHEREI

Die Ergebnisse und Empfehlungen aus fünf Jahren praxisorientierter Forschung zu Fischbesatz und seinen Alternativen sind jetzt als Buch (auch als PDF) zusammengefasst in der Berichtsreihe des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin (IGB) erschienen.

23.3.2015

DURCH SPORT DAS BEWUSSTSEIN FÜR BIOLOGISCHE VIELFALT FÖRDERN 

Zentrale Ziele des vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) durchgeführten und im Rahmen des Bundesprogramms Biologische Vielfalt geförderten Projektes sind eine stärkere Verankerung des Bewusstseins für das Thema biologische Vielfalt in Sport- und Naturschutzorganisationen. 

Fünf innovative Konzepte aus Sportverbänden zeigen nun im Abschluss des Projekts "Sport bewegt - Biologische Vielfalt erleben", wie biologische Vielfalt in die Verbandsarbeit integriert und den Mitgliedern vermittelt werden kann. Mehr zu den Projekten.

Das Biodiversitätsbewusstsein der Bevölkerung hat sich seit 2009 trotz vieler Kommunikationsmaßnahmen noch nicht auffällig gesteigert. Das zeigt auch der kürzlich im Indikatorenbericht der Nationalen Strategie zur Biologischen Vielfalt (NBS) veröffentlichte Gesellschaftsindikator. Nur 25 % der deutschsprachigen Wohnbevölkerung über 18 Jahre hat ein mindestens ausreichendes Wissen sowie eine positive Einstellung bezüglich der biologischen Vielfalt und äußert zugleich eine entsprechende Verhaltensbereitschaft. Daher sind weitere und auch neue Kommunikationswege notwendig. „Wir brauchen auch den Sport, um die Bevölkerung für die biologische Vielfalt zu sensibilisieren. Das Projekt hat gezeigt, dass der Sport wichtige Beiträge zum Erhalt der Biodiversität in Deutschland leisten kann. Ich wünsche mir, dass dieses Projekt noch mehr Akteure motiviert, sich zukünftig für den Erhalt der biologischen Vielfalt einzusetzen“, sagte Thomas Graner, Fachbereichsleiter für Grundsatzangelegenheiten des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). 

26.2.2015

WASSERMAUT FÜR SPORTBOOTE VOM TISCH

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrint hat gestern den Wassersportspitzenverbänden mitgeteilt, dass eine Maut für Sportboote nicht in Planung sei.

Damit habe eine für den Wassersport ungute Diskussion ihr gutes Ende gefunden, erklärten DOSB und Forum Wassersport. Noch im November 2014 hatte die damalige Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), Katharina Reiche, unter Hinweis auf das Bundesgebührengesetz eine Maut für Sportboote auf Bundeswasserstraßen fest angekündigt.(Quelle: DOSB/Forum Wassersport)

23.2.2015

EUROPEAN WEEK OF SPORTS - FÖRDERMÖGLICHKEITEN FÜR SPORTVERBÄNDE

Das Programm "Erasmus +" der Europäischen Kommission bietet neben einem weiten Bereich der Jugendvernetzung auch einen Etat für Sportprojekte. Ein jährlich veröffentlichter Aufruf legt Förderschwerpunkte und Antragsfristen fest, Informationen finden sich hier. Antragsunterlagen und Fristen finden Sie hier.

11.2.2015

GREEN CHAMPIONS  - DAS PORTAL FÜR DIE NACHHALTIGE SPORTVERANSTALTUNG

Hier können sich Veranstalter und Interessierte über konkrete Handlungsmöglichkeiten zur Planung und Ausrichtung von nachhaltigen Sportveranstaltungen informieren, Checklisten nutzen und Praxisbeispiele recherchieren. 

Gefördert durch das Bundesumweltministerium wurde green-champions.de vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule (DSHS) Köln und dem Öko-Institut Darmstadt entwickelt. 

2.2.2015

BUNDESMINISTERIUM FÜR UMWELT,NATURSCHUTZ, BAU UND REAKTORSICHERHEIT

                          BEIRAT UMWELT UND SPORT NIMMT ARBEIT AUF

 

Wie kann Sport nachhaltig gestaltet werden? Wie lassen sich die Interessen des Sports mit den Belangen des Naturschutzes in Einklang bringen? Mit diesen Fragestellungen beschäftigt sich seit heute wieder der Beirat “Umwelt und Sport“ beim BMUB.

Das Gremium, dem 12 Experten aus Sport, Wissen¬schaft, Wirtschaft und Verwaltung sowie aus den Natur- und Umweltverbänden angehören, trat heute im Beisein von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks in Berlin zu seiner ersten Sitzung für die 18. Legislaturperiode zusammen.

In den Vorsitz wurde wieder Prof. Franz Brümmer, Vorsitzender des Kuratoriums Sport und Natur gewählt.

 

Mehr zu den Mitgliedern und der Arbeit des Beirats Umwelt und Sport im BMUB

26.1.2015

PFERDESTEUER VOR DEM BUNDESVERFASSUNGSGERICHT

Die Pferdesteuer als eine Bagatellsteuer zur kommunalen Haushaltssanierung trifft eine Sportart, die gerade für die psychosoziale Entwicklung Heranwachsender einen bedeutenden Wert hat.

Die zusätzliche Besteuerung bedeutet eine finanzielle Mehrbelastung der Sportvereine und Pferdebetriebe und könnte die Sportförderung von Kindern und Jugendlichen stark gefährden. Pferdehalter regten ein Normankontrollverfahren an, der Hessische Verwaltungsgerichtshof in Kassel hatte Ende 2014 festgestellt, dass die Satzung der nordhessischen Stadt Bad Sooden-Allendorf zur Einführung der Pferdesteuer nicht gegen geltendes Recht verstößt. Eine Revision wurde nicht zugelassen. Dagegen hat die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) nun eine „Nichtzulassungsbeschwerde“ beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingelegt.

 

Mehr zur Pferdesteuer von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung

10.1.2015

AUSTELLUNG "ALPEN UNTER DRUCK" DES DEUTSCHEN ALPENVEREINS

Die Landschaft ist das Kapital der Alpen. Doch kaum erschlossene Räume verschwinden immer mehr. Endgültig. Sie machen Bergbahnen, Pisten, Straßen, Hotels, Speicherbecken, Stromtrassen und Wirtschaftswegen Platz. 

In den letzten Jahren wurden zahlreiche alpine und hochalpine Räume zusätzlich erschlossen, weitere Maßnahmen sind in der Umsetzung und Planung.

Die Ausstellung dokumentiert rund 150 aktuelle Erschließungsprojekte im Alpenraum. Mitglieder der Alpenvereine und weiterer Naturschutzverbände, Bürgerinitiativen und Engagierte machten dafür zahlreiche Fotos, sammelten Internetmeldungen und Zeitungsausschnitte, stellten Pläne und Gutachten zusammen.

Die Austellung ist noch bis zum 15.2.15 im Alpinen Museum München zu besuchen!

 

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25.11.2014

ERKLÄRUNG DES DEUTSCHEN KANUVERBANDES ZUR ZUKUNFT DES WASSERTOURISMUS

Der Deutsche Kanu-Verband (DKV) begrüßt die Absicht der Bundesregierung, in Kürze ein Wassertourismuskonzept vorzulegen. Damit werden Forderungen vieler Bundestagsabgeordneter aus allen Fraktionen, der Wassersportverbände, der Wassersportwirtschaft und aus dem Tourismus endlich umgesetzt.

Wassersport und Wassertourismus haben regional eine große wirtschaftliche Bedeutung. Sie führen zu einer hohen Wertschöpfung, haben ungenutzte Potentiale und bieten Wachstumschancen.
Der DKV fordert die Bundesregierung auf, die Wassersportverbände und andere in ihren Interessen und Belangen berührte Organisationen bereits frühzeitig zu beteiligen und die Erarbeitung des Konzeptes in einem offenen und transparenten Prozess zu gestalten. Bisher liegen keine Informationen zu den möglichen Inhalten des Konzeptes vor, obwohl der Deutsche Bundestag schon in den letzten Jahren ein solches Konzept eingefordert hat.

 

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19.11.2014

PARLAMENTARISCHER ABEND DES NATURSPORTS

Vertreter der Wassersportverbände, Sport- und Naturschutzverbände, Politik und Verwaltung tauschten sich am Abend des 13.11.2014 zu sport- und naturschutzrelevanten Themen rund um die Gewässer aus.

Gewässer sind mehr als Verkehrsachse, Energielieferant und Gefahrenzone – als sensibler Naturraum und Erholungsraum benötigen Sie unseren Schutz und wie Prof. Dr. Dister betonte auch Raum. Enge Gewässerkorsette beeinträchtigen seiner Auffassung nach Flora und Fauna weitaus erheblicher als es Erholungssuchende könnten.                                                         Der Deutsche Seglerverband thematisierte umfassend die Maut für Einzelsportler. Das Bundesgebührengesetz sieht ab 2017 für individuell zurechenbare Leistungen des Bundes Gebühren nach dem Vollkostenprinzip vor. Das gilt mit der Einführung der Einzelgebühren für einzelne Boote ausdrücklich auch für die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Bundeswasserstraßen.

 

Mehr zum Parlamentarischen Abend rund um den Wassersport

14.9.2014

MARITIME SPITZENVERBÄNDE - WASSERTOURIMUSKONZEPT BEUNRUHIGT WASSERSPORTLER

Das Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) plant, zukünftig nur noch in Wasserstraßen zu investieren, die für die Güterschifffahrt von Bedeutung sind. Alle übrigen Wasserstraßen wurden vom BMVI zu „Sonstigen Wasserstraßen“ herabgestuft. Das vom BMVI vorzubereitende Wassertourismuskonzept soll unter anderem die Frage beantworten, wie diese Strecken für die Sport- und Freizeitschifffahrt erhalten werden können.

Die vom BMVI in Auftrag gegebenen Studien und seine bisherigen Äußerungen legen jedoch die Vermutung nahe, dass sich der Bund perspektivisch durch Entwidmung der als „Sonstige Wasserstraßen“ ausgewiesenen Wasserstraßen entledigen möchte, indem er sie an die Länder oder an alternative Betreiberorganisationen abgibt.

Diese Entwicklung lehnen die maritimen Spitzenverbände aus dem Sport mit Nachdruck ab und fordern, dass das vorhandene Bundeswasserstraßennetz in Gänze erhalten bleiben muss.

 

Mehr zum Positionspapier der Spitzenverbände

Mehr zur Sorge um das Wassertourismuskonzept des Bundes bei DOSB.de

13.6.2014

KEINE EINZELMAUT FÜR SPORTBOOTE AUF DEN BUNDESWASSERSTRAßEN

Das Bundesgebührengesetz sieht ab 2017 für individuell zurechenbare Leistungen des Bundes Gebühren nach dem Vollkostenprinzip vor. Das gilt ausdrücklich auch für die Möglichkeit der Inanspruchnahme von Bundeswasserstraßen.

Mit der Einführung der Einzelgebühren für einzelne Boote wird die Pauschalabgeltung der Schleusen- und Hebewerksgebühren,die bisher die Wassersportspitzenverbände an den Bund zahlten, entfallen.

 

Mehr zur Gefahr der Maut auf Bundeswasserstraßen vom Deutschen Seglerverband

2.4.2014

WASSERSPORT UND QUERBAUWERKE - THEMA ZUM WELTWASSERTAG

 

Wir bejahen grundsätzlich die Energiewende und die Abkehr von klimaschädlichen Technologien zu Gunsten sinnvoller zukunftsweisender Energieversorgung!

In Deutschland gibt es jedoch rund 55.000 Querbauwerken in Fließgewässern. Trotz dieser enormen Zahl liegt z.B. der Beitrag der Wasserkraft zur öffentlichen Stromversorgung nur bei unter 4 %. Dieser geringe Beitrag zur Energieversorgung steht in einem fragwürdigen Verhältnis zu dem durch sie verursachten massiven Eingriff in die Lebensräume von Fließgewässern. Querbauwerke dokumentieren erheblichen Artenverlust kieslaichender Fischarten, Trockenlegung großer Gewässerabschnitte oder massive Eingriffe in natürliche Pegelschwankungen.
Der wassergebundene Natursport ist sich seiner Verantwortung für seine Gewässer bewusst, engagiert sich in zahllosen Projekten für den Schutz von Natur und Landschaft in und um die Gewässer und stellt im Sinne einer natur- und sozialverträglichen Energiewende einige Forderungen:

 

MEHR Zum Positionspapier

27.12.2013

NEUES SCHWEIZER RISIKOSPORTGESETZ - ANMELDEPFLICHT FÜR VERBÄNDE

 

Das sog. Risikoaktivitätengesetz tritt am 1.1.2014 in Kraft - Nicht nur kommerzielle Anbieter müssen Ihre Führungen in der Schweiz nun anmelden, sondern auch Verbände Ihre Fortbildungen, Ausfahrten usw. im Risikosport (Klettern, Wildwasserkanu etc.).

 

Mehr zum Sport und dem neuen Risikoaktivitätengesetz

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